GK – Individuelle und wirtschaftliche Gaskühlung

Eine Funktionseinheit, die ausschließlich die Trocknung von Biogas, Klärgas und Deponiegas übernimmt, hat die SILOXA mit der Gaskühlung GK im Programm.

Bei der Gastrocknungsanlage GK befinden sich alle für die Kühlung notwendigen Komponenten wie dem Gaskühler, die Kondensatabscheidung, der Kaltsolekreis und der je nach Größe notwendige Kaltwassersatz fest montiert auf einem Rahmengestell. Wahlweise ist die Lieferung der einzelnen Komponenten für die individuelle Aufstellung ebenfalls möglich.

Selbstregulierende und sichere Kühlung

Die integrierte Steuerung regelt alle angeschlossenen Aggregate und Überwachungsgeräte. Sämtliche Bauteile, die mit Gas in Berührung kommen, sind elektrostatisch leitfähig. Somit entsprechen die Gaskühlungen den ATEX-Anforderungen für den Betrieb mit Biogas und der TRBS 2153 (Technische Regeln für Betriebssicherheit – Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladung).

Die individuelle Bauweise und 6 beispielhafte Leistungsklassen

Ein System, das Siloxa als Anlagenbauer für jegliche Gasvolumenströme realisieren kann. Die Gastrocknung ist in 6 verschiedenen Leistungsklassen zur Veranschaulichung dargestellt.

Merkmale der Biogaskühlung

  • Speziell zur Kühlung von Biogas entwickelt
  • Produktion nach abweichenden technischen Vorgaben möglich
  • Hohe Betriebssicherheit und geringer Wartungsaufwand
  • Kompakte Abmessungen und modularer Aufbau
  • Auch als Aufstellungsvariante für den Innenbereich erhältlich

Die Durchführung erfolgt in Anlehnung an das VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 3. Für die Wartung muss um die Anlage ein freizugänglicher Bereich von 80 cm - 100 cm vorhanden sein. Die Biogasanlage kann und muss während der Wartung weiterbetrieben werden, kurzfristige Unterbrechungen oder eine Reduzierung des Volumenstromes erfolgen in Abstimmung mit dem Betreiber.

 

Kältemaschine
Gesetzliche Bestimmungen gemäß Dichtheitsüberprüfung nach EU-Verordnung 842/2006

Kontrolle der Anlage auf Dichtheit durch zertifiziertes Personal gemäß EG 303/2008 

Gesetzlich vorgeschriebener Mindestwartungsintervall Dichtheitsprüfungen:
>3 kg fluorierte Treibhausgase mindestens einmal alle 12 Monate
>30 kg fluorierte Treibhausgase mindestens einmal alle 6 Monate
>300 kg fluorierte Treibhausgase mindestens einmal alle 3 Monate

Zusätzliche Wartungsinhalte:
allgemeine Funktionskontrolle, Dichtheitsüberprüfung nach EU-Verordnung 842/2006, ausblasen der Verflüssiger (jedoch nicht die chemische Reinigung), Überprüfung sämtlicher Drücke und Temperaturen, Überprüfung von Stromaufnahme der Motoren, Überprüfung von Kältemittel- und Ölstand, erstellen von Mess- und Prüfprotokollen.

 

Rohrbündelwärmetauscher, Demister und Kondensatfalle
Sichtkontrolle des Blechmantels, Begleitheizung und Isolierung auf Beschädigung. Reparatur von Beschädigungen. Überprüfung des Rohrbündelwärmetauschers, Demister und der Kondensatfalle auf mögliche Verunreinigungen, Verstopfungen und Korrosion (jedoch nicht die Reinigung).

Die detaillierten Wartungsanweisungen sind in der Dokumentation, bezogen auf die gelieferte Anlage hinterlegt. Die durchgeführte Wartung wird im Wartungsbuch dokumentiert und sichert bei sach- und fachgerechter Wartung die vereinbarten Gewährleistungszusagen ab.

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