MAKA: austauschbarer Aktivkohlefilter für Biogas

Der MAKA Aktivkohleadsorber zur Abreinigung von Schwefelwasserstoff (H2S) sowie Siloxanen ist in der Gasreinigung ein ganz besonderer Adsorber. Er ist technisch so aufgebaut, dass er sehr einfach als komplettes Filterelement ausgewechselt wird, wenn die Aktivkohle gesättigt ist.

Hierfür hat die SILOXA ein Pfandsystem eingerichtet, dass ähnlich wie bei einem Getränkeservice funktioniert. Da das System ein Wechselfilter ist, entfällt der Austausch der verbrauchten Aktivkohle auf der Anlage. Zur Wiederherstellung der Reinigungsleistung wird einfach das komplett beladene Filterelement (auch Aktivkohletopf genannt) durch einen Austauschfilter mit neuer Aktivkohle ersetzt.

Austausch der Filter auch durch Anlagenbetreiber möglich

Der Austausch der Filter erfordert nur wenige Handgriffe und ist ohne Spezialwerkzeug vom Personal des Anlagenbetreibers durchführbar. Dabei wird beim Filterwechsel der direkte Kontakt mit der schadstoffbeladenen Aktivkohle vermieden.

Flächendeckende Logistik sichert schnelle Lieferung und Austausch

Im Rahmen der Wechselabwicklung hat die SILOXA als Service für die Kunden eine europaweit flächendeckende Logistik zur Anlieferung und Abholung der Aktivkohle-Wechselfilter eingerichtet, die eine pünktliche und kostengünstige Versorgung mit passenden Wechselfiltern gewährleistet. Ein Anruf genügt, und ein einsatzbereiter Filter wird geliefert. Auf Wunsch wechseln die Siloxa Servicetechniker die Aktivkohlefilter direkt aus und nehmen den beladenen Adsorber mit.

In zwei Größen und als verstärkte Ausführung erhältlich

Der innen isolierte MAKA Aktivkohleadsorber ist komplett aus Edelstahl gefertigt und mit 700 (MAKA 700) oder 1.100 (MAKA 1100) Litern
ACO|dotiert[s] Aktivkohle zur Abscheidung von Schwefelwasserstoff (H2S) und Siloxanen befüllt. Die Filter sind für einen maximalen Volumenstrom von 280 bzw. 500 Nm3/h ausgelegt. Erhältlich sind beide Modelle auch in verstärkter Ausführung für einen Betriebsdruck von bis zu 250 mbar.

Ein schneller und einfacher Austausch überzeugt viele Anlagenbetreiber

Mittlerweile weit mehr als 500 der MAKA Wechselfilter sind heute bereits erfolgreich im Einsatz. Einfacher geht der Wechsel des Aktivkohlefilters bei Biogas-Anlagen kaum.

Weitere Infor­mationen zum Aktiv­kohle­filter MAKA

Merkmale des mobilen Aktivkohlefilters MAKA

  • Hochwertiges Filtersystem in zwei Größen für Biogasanlagen
  • Pfandsystem mit Austausch des kompletten Filterelements
  • Kein Kontakt mit schadstoffbeladener Aktivkohle
  • Austausch ohne Spezialwerkzeug auch durch Anlagenbetreiber möglich
  • Sicheres Abscheiden von Schwefel aus dem Biogas

Der Service besteht aus dem Filterwechsel, der damit verbundenen Inertisierung und einer Funktionsprüfung. Hierzu haben wir den Voll- und Lieferservice im Angebot.

Der Vollservice wird durch unsere kompetenten Servicetechniker durchgeführt. Er umfasst die Lieferung des Wechselfilters, Ausbau des beladenen Adsorbers und Einbau des frischen Adsorbers, die Inertisierung sowie die Funktionsprüfung. Der beladene Adsorber kommt zurück in die SILOXA-Produktion und wird aufgearbeitet. Um die fachgerechte Entsorgung der beladenen Kohle kümmert sich natürlich die SILOXA.

Der Lieferservice besteht aus der Anlieferung eines Wechselfilters durch SILOXA, Abholung des beladenen Filters. Der Betreiber wechselt den Filter selbstständig. Um die fachgerechte Entsorgung der beladenen Kohle kümmert sich auch dabei die SILOXA.

Unseren Kunden stehen zwei verschiedene Aktivkohlen zur Auswahl. Zur Adsorption von Schwefelwasserstoff (H2S) und Siloxanen empfehlen wir eine wasserdampfaktivierte dotierte Formataktivkohle. 

Die ACO|dotiert[s] wird auf Steinkohlebasis produziert und ist die Aktivkohle mit der höchsten Beladungskapazität auf dem Markt.
Die ACO|sorb[si] ist nur für die Adsorption von Siloxanen vorgesehen. Sie wird durch Wasserdampfaktivierung auf Steinkohlebasis produziert. Weitere Informationen dazu finden Sie im Bereich Aktivkohle.

Die Durchführung erfolgt in Anlehnung an das VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 3. Für die Wartung muss um die Anlage ein freizugänglicher Bereich von 80 cm - 100 cm vorhanden sein. Die Biogasanlage kann und muss während der Wartung weiterbetrieben werden, kurzfristige Unterbrechungen oder eine Reduzierung des Volumenstromes erfolgen in Abstimmung mit dem Betreiber.


Gaserwärmung und Filter
Allgemeine Sichtkontrolle der Flanschverbindungen, Klappen und Temperaturanzeigen auf Beschädigung und Korrosion. Die Flanschverbindungen werden zusätzlich auf Dichtheit überprüft.  

 

Steuerung
Überprüfung der Steuerung in Anlehnung an das VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 4. Überprüfung des Steuerungsteil, Sensoren und Regler auf Verschleiß sowie unsachgemäße Handhabung.

 

Die detaillierten Wartungsanweisungen sind in der Dokumentation, bezogen auf die gelieferte Anlage hinterlegt. Die durchgeführte Wartung wird im Wartungsbuch dokumentiert und sichert bei sach- und fachgerechter Wartung die vereinbarten Gewährleistungszusagen ab.

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