Siloxane mit der GRW sicher aus Klärgas und Deponiegas abreinigen

Die SILOXA Gasaufbereitungssysteme vom Typ GRW wurden konzipiert, um organische Siliziumverbindungen (Siloxane) und Schwefelwasserstoff H2S wirkungsvoll aus Faulgasen abzureinigen.

Natürlich reinigt die GRW dabei sehr effizient und gründlich, denn organische Siliziumverbindungen sind fester Bestandteil in Faulgasen und müssen herausgefiltert werden, sonst führen sie beim BHKW immer zu einem erhöhten Motorenverschleiß der in einem kapitalen Motorschaden endet.

Funktionsweise und Beschaffenheit der Gasaufbereitung

Für den Adsorptionsprozess ist es grundsätzlich wichtig, dass das zu reinigende Faulgas eine geringe relative Gasfeuchte aufweist. Die Systeme verfügen über einen Rohrbündelwärmetauscher, in dem das mit Feuchtigkeit gesättigte Gas vor Eintritt in die Aktivkohlefilter erwärmt wird, um so eine relative Gasfeuchte von < 50 Prozent einzustellen.

Die Lieferung der GRW erfolgt betriebsbereit montiert, verrohrt und verkabelt auf einem Grundrahmen aus Edelstahl zur ebenerdigen Aufstellung. Alle gasberührenden Anlagenteile sind aus korrosionsbeständigen Edelstahl gefertigt.

Zusätzlicher, nachgelagerter Filter gibt Sicherheit

Bei den Modellen GRW 100, GRW 200 und GRW 450 erfolgt die eigentliche Gasreinigung im ersten Aktivkohlefilter, dem so genannten Arbeitsfilter. Der zweite Filter ist als Sicherheitsfilter konzipiert, der nur dann Schadstoffe abscheidet, wenn die Aufnahmekapazität des eigentlichen Arbeitsfilters erschöpft ist und beispielsweise ein Durchbruch des Arbeitsfilters nicht rechtzeitig erkannt wird. Eine Überprüfung des Beladungszustandes erfolgt durch regelmäßige Gasprobenuntersuchungen zwischen den Filtern.

Modulares System in vier Varianten

Die GRW Gasaufbereitungssysteme der SILOXA gibt es in vier Varianten.

Als Filter kommen die MAKA-Aktivkohlefilter zum Einsatz, welche als Wechselfilter in einem Pfandsystem ausgelegt sind und einen kompletten Filterwechsel schnell und sauber ermöglichen.

GRW 50 GRW 100 GRW 200 GRW 450
1 x MAKA 200 2 x MAKA 200 2 x MAKA 700 2 x MAKA 1100

Merkmale der Gasaufbereitungsanlage GRW

  • Integrierter Rohrbündelwärmetauscher zur Senkung der Gasfeuchte
  • Einsatz der standardisierten Wechselfilter MAKA
  • Schneller Wechselservice
  • System auf einem Rahmengestell aus korrosionsbeständigem Edelstahl
  • Modularer Aufbau mit Nachrüstungsmöglichkeiten

Der Service besteht aus dem Filterwechsel, der damit verbundenen Inertisierung und einer Funktionsprüfung. Hierzu haben wir den Voll- und Lieferservice im Angebot.

Der Vollservice wird durch unsere kompetenten Servicetechniker durchgeführt. Er umfasst die Lieferung des Wechselfilters, Ausbau des beladenen Adsorbers und Einbau des frischen Adsorbers, die Inertisierung sowie die Funktionsprüfung. Der beladene Adsorber kommt zurück in die SILOXA-Produktion und wird aufgearbeitet. Um die fachgerechte Entsorgung der beladenen Kohle kümmert sich natürlich die SILOXA.

Der Lieferservice besteht aus der Anlieferung eines Wechselfilters durch SILOXA, Abholung des beladenen Filters. Der Betreiber wechselt den Filter selbstständig. Um die fachgerechte Entsorgung der beladenen Kohle kümmert sich auch dabei die SILOXA.

Unseren Kunden stehen zwei verschiedene Aktivkohlen zur Auswahl. Zur Adsorption von Schwefelwasserstoff (H2S) und Siloxanen empfehlen wir eine wasserdampfaktivierte dotierte Formataktivkohle. 

Die ACO|dotiert[s] wird auf Steinkohlebasis produziert und ist die Aktivkohle mit der höchsten Beladungskapazität auf dem Markt.
Die ACO|sorb[si] ist nur für die Adsorption von Siloxanen vorgesehen. Sie wird durch Wasserdampfaktivierung auf Steinkohlebasis produziert. Weitere Informationen dazu finden Sie im Bereich Aktivkohle.

Die Durchführung erfolgt in Anlehnung an das VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 3. Für die Wartung muss um die Anlage ein freizugänglicher Bereich von 80 cm - 100 cm vorhanden sein. Die Biogasanlage kann und muss während der Wartung weiterbetrieben werden, kurzfristige Unterbrechungen oder eine Reduzierung des Volumenstromes erfolgen in Abstimmung mit dem Betreiber.

 

Gaserwärmung und Filter
Allgemeine Sichtkontrolle der Flanschverbindungen, Klappen und Temperaturanzeigen auf Beschädigung und Korrosion. Die Flanschverbindungen werden zusätzlich auf Dichtheit überprüft.

 

Steuerung
Überprüfung der Steuerung in Anlehnung an das VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 4. Überprüfung des Steuerungsteil, Sensoren und Regler auf Verschleiß sowie unsachgemäße Handhabung. 

Die detaillierten Wartungsanweisungen sind in der Dokumentation, bezogen auf die gelieferte Anlage hinterlegt. Die durchgeführte Wartung wird im Wartungsbuch dokumentiert und sichert bei sach- und fachgerechter Wartung die vereinbarten Gewährleistungszusagen ab.

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