Ein führender Anbieter in der Entwicklung, Fertigung und Wartung von Anlagen zur Gasaufbereitung

Die Wirtschaftlichkeit von Anlagen zur Nutzung von Biogas, Klärgas und Deponiegas mit innovativen Produkten zu erhöhen, hat sich die international tätige SILOXA AG seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Zu den Kunden der 1998 gegründeten SILOXA gehören private wie kommunale Anlagenbetreiber, Betreibergesellschaften, Stadtwerke sowie namhafte Planungsbüros und Anlagenbauer. In den Nachbarländern gibt es Allianzen mit dort ansässigen Vertriebspartnern. Markenzeichen der SILOXA ist die Entwicklung und die Produktion innovativer Lösungen zur Gasbehandlung mit einer hohen Fertigungstiefe. So überzeugte die SILOXA im Jahre 2000 mit der Installation einer Gasreinigung im Klärwerk Köln-Rodenkirchen. Die Stadtwerke Köln haben damals im Rahmen eines Expo-Projekts das erste europaweit auf Basis von Klärgas betriebene Brennstoffzellenheizkraftwerk in Betrieb genommen. Die SILOXA-Technik ermöglichte erst den Einsatz der Brennstoffzelle durch eine „totale Gasreinigung“. Ein aktuelles Innovationsbeispiel ist die Sparkühlung für Biogasanlagen. Bei dieser Kühlung wird das im Fermenter der Biogasanlage entstehende, rund 40°C warme Biogas allein nur mit Hilfe der Umgebungsluft herunter gekühlt. Dieses Verfahren reduziert die Kosten im Vergleich zu konventionellen Kältemaschinen um bis zu 75 Prozent, denn knapp die Hälfte des Jahres ist es in unseren mitteleuropäischen Breiten kälter als 11°C und in 91 Prozent der Jahresstunden werden keine 20°C Außentemperatur erreicht. Genau dieser Temperaturverlauf macht die Sparkühlung so erfolgreich.

Als Vorstand Wolfgang Doczyck sein Unternehmen am Standort Essen in den Räumlichkeiten des Gründerzentrums Triple Z nahe der Zeche Zollverein aus der Taufe hob, boomte der Markt für Klärgas, Deponiegas und Grubengas.
Ein Problem bei der Verbrennung dieser Faulgase sind Silicate (SiO2/ Sand), die durch die in geringsten Spuren im Faulgas enthaltenen Silikonverbindungen (Siloxane) entstehen. Werden diese nicht abgeschieden, beschädigen sie ein BHKW schon innerhalb kürzester Zeit. Das Entstehen bzw. Verhindern von Silicaten im Verbrennungsprozess war somit ein Gebot der Stunde und bot innovativen Unternehmen wie der SILOXA große Chancen.
Schnell entwickelte sich die SILOXA zum Qualitäts-Marktführer und ließ beispielsweise ein Verfahren zur effektiven Gasreinigung und damit zum wirkungsvollen Abscheiden von Siloxanen schützen. Aus diesem Betätigungsfeld leitet sich übrigens auch der Firmenname ab.
Heute ist die SILOXA als Anlagenbauer sowohl im Bereich Klärgas und Deponiegas wie auch als Anbieter für Komponenten zur Reinigung von Biogas tätig. Allein im Geschäftsfeld Biogas stellt die SILOXA jährlich mehr als 150 Systeme fertig.

Ein hoher Qualitätsanspruch ist heute ein klarer Marktvorteil bei der Behandlung von  Biogas. Bereits 2003 hatte sich die SILOXA erstmals mit dem Thema Biogas beschäftigt und im ostfriesischen Wittmund eine Anlage zur Trocknung und Reinigung von Biogas installiert. Dies war praktisch der Einstieg in das Geschäftsfeld Aufbereitung von Biogas mit den Schwerpunkten Reinigung, Trocknung und Verdichtung.
Heute ist das Produkt- und Leistungsangebot für Biogasanlagenbetreiber umfassend: angefangen bei unterschiedlich großen Gasaufbereitungssystemen für Mikrogasnetze bzw. Satelliten-BHKW, die meistens in Containern verbaut werden. In diesen kompakten und wartungsarmen Systemen befinden sich sämtliche Komponenten zur Trocknung und Verdichtung des Biogases. Auch die Sparkühlung kann direkt in den Container integriert werden. Mit dem Gasaufbereitungssystem hat der Betreiber der Biogasanlage nur noch eine einzige Schnittstelle zwischen dem Fermenter und dem Blockheizkraftwerk. In Kombination mit einem Mikrogasnetz ist der Transport des Biogases selbst über mehrere Kilometer vom Ort der Entstehung bis zum dezentral stehenden BHKW problemlos möglich.
Zum Abscheiden von Formaldehyd aus dem Verbrennungsgas des BHKW bietet die SILOXA einen effektiven Katalysator an, der die von der TA Luft für stationäre Motoren vorgegebene maximale Konzentration für Formaldehyd im Abgas problemlos einhält. Ein angenehmer Nebeneffekt der Formaldehydentfernung aus dem Biogas: Die Betriebskosten des Gasmotors werden durch das gefilterte einströmende Biogas gesenkt, denn sauberes Biogas verlängert die Standzeit des Motorenöls, verhindert wirkungsvoll schädliche Ablagerungen im Brennraum des Gasmotors und lässt den Katalysator länger leben. Die von der SILOXA gelieferten Anlagen verbessern den Wirkungsgrad eines BHKW und sichern damit den wirtschaftlichen Betrieb.

Ein weiterer Schwerpunkt im SILOXA-Angebot sind die Aktivkohle-Filtersysteme MAKA  (Mobiler Aktivkohle Adsorber) und FAKA (Feststehender Aktivkohle Adsorber) zur Entfernung von H2S und Siloxanen. Beim MAKA handelt es sich im Prinzip um eine Aktivkohlewechseadsorber-Patrone aus Edelstahl. Dieser Filter zur effektiven Abtrennung des im Verbrennungsgas enthaltenen Schwefelwasserstoffs kann sowohl im Unterdruck als auch nach einem Gebläse genutzt werden. Bei dem auf das Pfandsystem basierenden MAKA-Adsorber wird als Kunden-Service der SILOXA nicht mehr einfach nur die belastete Aktivkohle getauscht, sondern direkt das komplette Filterelement. Mehr als 400 solcher Systeme sind bereits im Einsatz. Anders der FAKA, der für größere Volumenströme und Schadstoffmengen konzipiert ist. Den FAKA gibt es in unterschiedlichen Größen sowie als Ausführung mit einer und mit zwei Kammern. Das 2-Kammer-Prinzip, das eine hundertprozentige Auslastung der Aktivkohle gewährleistet, wurde bereits 2003 von der SILOXA entwickelt. „Wir haben’s erfunden! - wenn man so will.“

Durch den gesetzlich vorgegebenen Rahmen (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) wird es in naher Zukunft kaum noch Biogasanlagen ohne integriertes Wärmenutzungskonzept geben. Ein Teil der Biogasanlagenbetreiber wird das gewonnene Biogas aufkonzentrieren und zur Wärmeversorgung über Mikrogasnetze ins öffentliche Erdgasnetz einspeisen.
Neben den Entschwefelungsanlagen bietet die SILOXA seit 2010 Adsorptionstrockner an, die das Biogas auf die im Netz wichtige Feuchte von 50 mg/m3 (Taupunkt ca. minus 80°C) bringen. Viele Betreiber von Biogasanlagen werden in die gleichzeitige Wärmenutzung und Stromgewinnung einsteigen. Für diese Nutzerzielgruppe hat die SILOXA mit dem Gasaufbereitungssystem im Container das passende Produkt im Programm, um das Gas zum Satelliten-BHKW zu pumpen.  
Übrigens lohnt es sich für einen Landwirt, die Anlage von der SILOXA  planen und erstellen zu lassen, denn während des gesamten Projekts hat er nur einen einzigen Ansprechpartner - unseren kompetenten Techniker. Auch bei den Themen Garantie und Gewährleistung sowie beim After-Sales-Service bietet die SILOXA als Komplettanbieter Vorteile, denn alle Fragen werden hier kompetent beantwortet.

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